Die
Beschreibung von Modellen ist zu unhandlich. Das Modell aus unserem
Beispiel würde in mathematischer "Sprache" etwa so
aussehen:
Die Umsetzung
auf den Rechner ist nicht interaktiv.
Hierbei soll man nicht "Interaktion" mit "interaktiv" verwechseln. Die Modellierung in unserem Beispiel ähnelt dem Gang zum Geldautomaten: Man kommt zum Automaten, muß dabei vorher genau wissen, was man will. Es gibt eine unbequeme Prozedur, an die man sich genau halten muß (Karte einführen, Geheimnummer tippen, Betrag spezifizieren, etc.). Macht man dabei einen Fehler oder hält sich nicht an die vorgeschriebene Reihenfolge, reagiert das Gerät meist unfreundlich (Fehler aufgetreten!), in jedem Fall aber muß die Prozedur von vorn begonnen werden. Wenn man zu den Resultaten gelangt (sein Geld bekommt), erhält man genau was man gefordert hat, nicht mehr. Die einzige Option, die man hat, ist genau dieselbe Prozedur mit einem anderen Betrag nochmal zu starten.
Dabei hatte man zwar mehrere Interaktionen mit der Maschine, aber keine Interaktivität. Interaktivität würde bedeuten, daß man jederzeit rückfragen kann, seine Meinung ändern kann, frei in der Reihenfolge ist, etc. Im wesentlichen würde man für Interaktivität wohl fordern, daß man jederzeit in der Lage ist alles zu tun, was einem sinnvoll erscheint und nicht seine Handlungen von einem Maschinenprotokoll diktiert bekommt.
Die Ergebnisse
sind schwer zu lesen.
Zusammenfassend läßt sich sagen, daß Modellierung
zu lange dauert
und
zu wenig
benutzerfreundlich ist.




